Die Diakonieaktion ist normalerweise ein fester Bestandteil des Konfirmationskurses. Doch wie geht das während Corona? Gerade Diakonie, wo man doch eigentlich nah am Menschen ist? In dem Konfirmationskurs 20/21 ist vieles anders, so auch die Diakonieaktion. Es war nicht einfach, sich etwas zu überlegen, was auch mit Abstand und Hygienemaßnahmen geht und eine Zeit lang war nicht klar, ob es überhaupt eine Diakonieaktion geben würde. Diakonie, das Helfen und Dienen ist jedoch ein wichtiger Bestandteil der Kirche, den man nicht einfach so weglassen kann. Deshalb haben sich Dennis, Inge und die Teamer trotzdem eine Aktion überlegt, bei denen wir Menschen helfen und Mut machen können, denn das ist gerade in Zeiten von Corona wichtig.

 

Jeder Konfirmand und jede Konfirmandin hat eine nette und mutmachende Nachricht an einen Bewohner oder eine Bewohnerin eines Altenheims (Die Ev. Altenzentren “Haus am Redoutenpark” und “Haus auf dem Heiderhof“) geschrieben. Einen mutmachenden Bibelvers oder ein schönes Bild, das war ganz uns überlassen. Dazu haben wir jede/r eine schöne Rose gekauft, welche wir zusammen mit unserem Brief am Gemeindehaus abgegeben haben. Ein Konfirmand und eine Konfirmandin haben die Nachrichten und die Rosen dann gemeinsam mit Inge und Dennis zu den Altenheimen gebracht, wo die Bewohner und Bewohnerinnen sich sicherlich gefreut haben. Diakonie geht also immer, auch während Corona und wir hoffen, dass wir den Bewohnern und Bewohnerinnen der Altenheime etwas Hoffnung und Freude in dieser, sicher nicht einfachen, Zeit machen konnten.

 

Ein Beitrag von Johanna Blomer (Konfirmandin)