Die schrecklichen Ereignisse, die auch vor Godesberger Juden nicht Halt machten, mahnen uns heute zu mehr Zusammenhalt und Zivilcourage. Mitten in der Godesberger City vor der ehemaligen Synagoge in der Oststraße, nähe Moltkeplatz, gedenken wir der Vergangenheit, um der Gegenwart gerecht zu werden. Die Erinnerung und das Gedenken an den Novemberpogrom von 1938 in Bad Godesberg konnte aufgrund der Corona- Pandemie leider nicht stattfinden. Wir können leider aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht gemeinsam dazu aufrufen in den nächsten Tagen Kerzen am Gedenkort an der zerstörten Synagoge in der Oststr. aufzustellen. Aber natürlich kann das jeder selber für sich individuell unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln tun.

Auch wenn wir uns vor Ort nicht versammeln können, so verbinden wir uns dennoch und halten die Erinnerung wach.

 

 

Wir sind heute hier und Gedenken. Wir gedenken den Novemberpogrom von 1938

Wir gedenken aller jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die unter Benachteiligungen, Diskriminierungen und Gefängnis gelitten haben.

Wir gedenken aller jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ihren Familien entrissen wurden, die fliehen mussten und die starben.

Wir gedenken auch der Menschen, die ebenfalls Opfer des NS-Regimes wurden: weil sie sich für andere Ideen oder andere Menschen eingesetzt haben.

All‘ dieses Leidens gedenken wir in einer Minute des Schweigens.

#gegendasvergessen #gegenantisemitismus #gegenrassismus   #mahnung #verpflichtung #erinnerung

 

Ihr Jugend-Diakon + Jugend-Team